Tashi Choeling
     
 

  german

english

     
  Home
  Unterricht  
  Geshe Jampel Senge  
  ueber die gelug Schule  
  Teaching  
  Fotos  
  Kontakt  
     
     

 

 

Das Tashi Choeling, Zentrum für tibetischen Buddhismus,
in Perth West Australien

Das Tashi Choeling Zentrum wurde am 6. Februar 2000 von Geshe Jampel Senge gegründet. Dies war nur möglich dank der großzügigen Unterstützung von Dr. John Clarkson, Antoniya Mineva, Sue Townsend, Libby Clough, Danuta and Duncan, den Gründungsmitgliedern des Zentrum Tashi Choeling.Unsere Wertschätzung gehört Ihnen, den nur durch ihre Bemühungen wurde dies ermöglicht. Solange das Zentrum besteht, werden sie Ehrenmitglieder auf Lebenszeit bleiben. Diese wertvolle geleistete Arbeit gebührt unserer Wertschätzung und wird unvergessen bleiben. In unseren Herzen und Gedanken werden wir ihnen immer dankbar sein, so lange wie das Tashi Choeling Zentrum existiert.

Ich glaube nicht falsch zu liegen, wenn ich sage, dass dieser Schritt keine einfache Entscheidung war für alle. Hatten wir doch erst seit drei Jahren, bei Geshe la, Belehrungen in die Buddhistische Praxis erhalten, zu wenig, um richtig Fuß fassen zu können.
Aber wichtiger als dies war die Tatsache, dass wir keine große Verantwortung auf unsere Schultern nehmen mussten. Vielmehr konnten wir damit dem Menschen, der uns mit den Belehrungen bereicherte unterstützen und ihm in Australien ein zu Hause geben.
Wie auch immer, die kleine Gruppe ging mit bescheidenen Gedanken und Mitteln mit dem Tashi Choeling auf die Reise. Aber das Erstaunliche war, dass eine Meditations - Gruppe an der Südseite des Flusses entstand und eine andere Gruppe an der Nordseite wie ein Pilz aus dem Boden schoss. So wurde es uns möglich im Westen von Australien Fuß zu fassen. Langsam entstand eine Sonntag - Meditationsgruppe, dieser Anlass wurde schnell beliebt. Die Menschen waren bereit, ihre gewohnte sonntägliche Ausschlafszeit für die Meditation zu verkürzen, um an dem Anlass teilnehmen zu können.
Als Teil der samsarischen Existenz, hatte auch das Tashi Choeling Zentrum sich mit Schwierigkeiten auseinander zu setzen. Es kam auch die Zeit wo Geshe la nicht mehr wusste wo er leben sollte, da die finanziellen Möglichkeiten sich zu erschöpfen drohten und auch einige großzügige Schüler wegzogen, somit eine Veränderung nicht lange auf sich warten ließ. Es gab immer noch wohlwollende Studenten und natürlich die Gründungsmitglieder, die ihr bestes gaben, jedoch wie weit würde dies die Zukunft absichern?
Diese anfängliche Besorgnis der treuen Mitglieder belastete immer mehr. Wie sollte es weitergehen, damit die existenziellen Grundbedürfnisse für Geshe la und das Tashi Choeling Zentrum abgedeckt werden konnten? Es gab für alles keine einfachen Antworten. Der Traum vom Tashi Choeling Zentrum drohte bald ausgeträumt zu sein und die Motivation wurde aus dem Gleichgewicht gebracht.

Zu dieser Zeit geschah etwas Bemerkenswertes. Geshe La wurde im Auftrag Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama in die Schweiz gesandt. Seine Aufgabe war es der Tibetischen Gemeinschaft und insbesondere der Tibetischen Jugend, die Tibetische Kultur und Religion ans Herz zu tragen. Geshe la wäre sicher gerne in Australien geblieben und hätte gerne weiter die Belehrungen fortgeführt, doch diesem Wunsch folgte er gerne.
Anfang Mai 2004 verließ er Australien, um am Tibet Institut in der Schweiz seine Arbeit aufzunehmen. Dort lebt er bis heute während des größten Teils des Sommers und kehrt in den Monaten Dezember bis Mai zurück nach Australien.

In der Zwischenzeit haben sich die Unverbesserlichen einmal die Woche getroffen, um seinen Belehrungen ab Band zu folgen.
Dann wurde der Mönch Lobsang Tendar aus Indien eingeladen, um die Belehrungen zu leiten und er tat sein bestes.
Er musste jedoch nach zwei Jahren zurück nach Indien gehen, der Aufenthalt in Australien konnte nicht weiter unterstützt werden, weder von seiner noch von unserer Seite.
Damit das Tashi Choeling Zentrum weiter aktiv den Menschen dienen kann, die seither zu uns kamen und auch ein Teil der Institution geworden sind, ist es wichtig, für die Zukunft einen Plan zu haben.
Geshe la schlug deshalb vor, dass während seiner Abwesenheit Dr. John Clarkson die Belehrungen wie sie Geshe la in den letzten 13 Jahren im Westen gegeben hatte, fortführen sollte. Dr. John Clarkson ist seit 1996 ununterbrochen den Belehrungen mit Hingabe gefolgt. Geshe la hat ihn nun gebeten, das was er gelernt hat, weiterzugeben, und damit einer ununterbrochene Belehrungstradition, eine Zukunft ermöglicht.
Es ist eine wichtige Aufgabe, damit die älteren Schüler wie auch neue Schüler weiterhin in den Genuss der wertvollen Praxis kommen können.

Die Gesamtzahl der Studenten im Tashi Choeling Zentrum, wie auch in den meisten anderen Buddhistischen Zentren, sind Frauen.
Darum ist es wichtig, dass auch die Frauen aktiver werden und sich Gedanken darüber machen, wie sie diese Lehre an andere weiter geben können. Dies ist auch ein Bestandteil der Emanzipation. Dazu gehören jedoch ein regelmäßiger Besuch der Unterweisungen und eine aktive Praxis.
Buddha sagte, „Du kannst nichts lehren, was du selber nicht gelernt hast“
Behalten wir dies in Erinnerung und es bleibt uns die Hoffnung, dass es immer mehr Frauen geben wird, die den Belehrungen mit Hingabe und Wahrhaftigkeit folgen werden. Auch wen Geshe la nicht da ist, wird das Tashi Choeling Zentrum immer seinen Richtlinien folgen. Aber ob es überlebt oder nicht, hängt auch ab von den Menschen die Teil davon sind, sie bestimmen ob wir Erfolgreich sein werden oder nicht.

Obwohl es ein Zentrum der Gelugpa (Gelbmützen Orden – eine der vier Hauptschulen im Tibetischen Buddhismus) ist. Heißt das Tashi Choeling Zentrum alle Traditionen mit großem Respekt, Herzlich Willkommen. Das Tashi Choeling Zentrum möchte innerhalb aller verschiedenen religiösen Traditionen, mehr Verständnis untereinander Kultivieren und möchte dazu auffordern, dass wir mit der ganzen Welt in Respekt und Harmonie weiterleben.